Architecture and Budget

Parity and Diversity

Wir setzen uns als Fachschaft für eine Kultur der Gleichheit, Vielfalt und Inklusion an unserer Architekturfakultät ein – unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Kontostand.

Der Parity Jour Fixe der Architekturfakultät ist eine Plattform, die ein gerechtes Arbeits- und Forschungsklima an der Fakultät für Architektur fördern möchte. Studierende, Mitarbeiter*Innen und Professoren*Innen diskutieren bei den Veranstaltungen gemeinsam über Gleichberechtigung und Diversität an der Universität sowie in der beruflichen Praxis.

Im Studienjahr 2018/2019 haben wir zusammen mit dem Team der Frauenbeauftragten Doris Hallama zwei Parity Jours Fixes organisiert.

Architecture and Budget

Beim sechsten Parity Jour Fixe im Januar 2019 mit Andreas Hild, Mark Michaeli und Frank Petzold sowie vielen Vertretern*innen des Mittelbaus und der Studierendenschaft ging es um das Thema „Architecture and Budget“ und um die Frage, ob ökonomisch weniger leistungsfähige Studierende an unserer Architekturfakultät benachteiligt werden.

Zuvor wurde eine Umfrage für alle Studierenden initiiert, die die Dringlichkeit des Themas bestätigte. Bei der Diskussion hat sich gezeigt, dass momentan viele Studierende zu viel Material, Geld und Zeit in den Druck von Plänen und dem Lasern von Modellen für Zwischenabgaben stecken.

Wir wünschen uns deshalb, dass Studierende und Lehrende gleichermaßen im Entwurfsprozess auf mehr Verhältnismäßigkeit der Darstellungsmittel achten würden.

Wann wähle ich welches Darstellungsmittel, um meinen Entwurf zu kommunizieren? Wann ist es sinnvoll ein Arbeitsmodell zu bauen und ab welchem Entwurfsstadium drucke ich meine Pläne auf hochwertiges Papier und baue ein aufwendiges Abgabemodell?

Wir wollen durch diesen fakultätsinternen Dialog ein „Wettrüsten“ unter Studierenden reduzieren, das den Fokus manchmal zu früh auf detaillierten Modellbau legt, statt auf ein Verständnis, das Modell als Werkzeug zu begreifen, um zu einem guten Entwurf zu kommen.

Dies erfordert eine Auseinandersetzung der Studierenden und der Lehrstühle gleichermaßen mit dem Thema und soll nicht als undifferenzierte Kritik an Lehrstühlen oder Lehrmethoden verstanden werden, sondern als Aufruf, durch bessere Kommunikation zwischen Professor*Innen, Vertreter*Innen des Mittelbaus und Studierenden Missverständnisse zu vermeiden und die Entwurfsqualität dadurch weiter zu verbessern.

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